Newsletter nr. 9 – Centrul de Cercetare Carmen Sylva

csfwa09A apărut newsletter nr. 9 al Centrului de Cercetare Carmen Sylva al Arhivei Princiare de Wied.

Cuprins:
- 100 de ani de la moartea Elisabetei de Wied (Carmen Sylva) la Muzeul Roentgen din Neuwied: expoziţia: Carmen Sylva 1843-1916 – o regină din Neuwied”; catalogul expoziţiei, evenimente.
- Noutăţi din centrul de cercetare: a 3-a întâlnire a consiliului ştiinţific; colecţia centrului: lansarea volumului 4; sesiune de conferinţe despre Carmen Sylva la Muzeul Roentgen.
- Bibliografie 2016.

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Carmen Sylva Vortragsveranstaltung im Roentgen-Museum Neuwied

Sonntag, 23.10.2016, 11.30 Uhr im Roentgen-Museum Neuwied

Vorträge:

Zwischen Staatsräson und Privatinteresse: Die Sicherung der rumänischen Dynastie im europäischen Kontext am Ende des 19. Jahrhunderts
Dr. Edda Binder-Iijima, Universität Heidelberg

„Wir waren offenbar zu Missionaren geboren“ – Carmen Sylvas Wirken an der Seite König Carols I.
Dr. Silvia Irina Zimmermann, Forschungsstelle Carmen Sylva Neuwied

carmensylva-vortrag-neuwied-2016

Die Wissenschaftlerin Dr. Edda Binder-Iijima von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg referiert zu dem Thema: Zwischen Staatsräson und Privatinteresse: Die Sicherung der rumänischen Dynastie im europäischen Kontext am Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Frage der Kontinuität der rumänischen Dynastie, bedingt durch die Kinderlosigkeit des Königspaars Karl von Hohenzollern-Sigmaringen und Elisabeth zu Wied, beschäftigte gegen Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur die rumänische Politik, sondern insbesondere auch die Mittelmächte Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien. Das Interesse ausländischer Mächte an diesem Thema spiegelte die gewachsene Bedeutung Rumäniens im südosteuropäischen Raum wider, wo der Bestand der Dynastie als Garant für die innen- und außenpolitische Stabilität gesehen wurde und als wichtiger Unterstützungsfaktor im Bündnissystem gegen Russland. Neben der politischen existierte auch eine persönliche Seite dieser Angelegenheit, die Königin Elisabeth betraf. Da sie zeitlebens unter ihrer Kinderlosigkeit litt, bedeutete die Regelung der Thronfolge in Gestalt eines Neffen von König Karl für sie eine starke psychische Belastung. Der Vortrag geht den Konfliktsituationen zwischen Staatsräson und persönlichen Widerständen der Königin nach, die sich schließlich dem politischen Druck, auch aus dem Ausland, beugen musste und daran fast zerbrach.

Dr. Silvia Irina Zimmermann, Leiterin der Carmen Sylva Forschungsstelle im Fürstlich Wiedischen Archiv, spricht unter dem Titel Wir waren offenbar zu Missionaren geboren“ über Carmen Sylvas Wirken an der Seite König Carols I.

„Wir waren offenbar zu Missionaren geboren, bereit zu verschwinden, wenn unsere Erdenaufgabe erfüllt wäre.“ – so das Fazit von Königin Elisabeth von Rumänien über ihr Schicksal an der Seite ihres Gemahls König Carol I. von Rumänien auf dem rumänischen Thron. Die Idee einer Mission durchzieht wie ein roter Faden das gesamte Leben der aus der rheinischen Grafschaft Wied stammenden und als erste Königin von Rumänien und Schriftstellerin Carmen Sylva weltweit bekannt gewordenen Prinzessin Elisabeth zu Wied (1843-1916). Dabei spielten die jeweilige Situation (der Verlust der Tochter 1874 und die weitere Kinderlosigkeit, das freundschaftliche und politische Umfeld der Königin in einzelnen Lebensphasen, das dreijährige Exil der Königin von 1891 bis 1894, das sie vorwiegend in Segenhaus bei Neuwied verbrachte, und ihre Rückkehr auf den rumänischen Thron 1894) eine entscheidende Rolle, wie sie ihre Mission an der Seite König Carols I. von Rumänien einschätzte und wie sie mit den eigenen Erwartungen und denen der anderen an ihre Rolle umging.

Veranstalter: Roentgen-Museum

www.roentgen-museum-neuwied.de

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Präsentation des 4. Bandes der Schriftenreihe Forschungsstelle Carmen Sylva

Präsentation des 4. Bandes der Schriftenreihe Forschungsstelle Carmen Sylva des Fürstlich Wiedischen Archivs in Neuwied:

Heimweh ist Jugendweh”. Kindheits- und Jugenderinnerungen der Elisabeth zu Wied

www.carmensylva-fwa.de/publ/fscsfwa04.html

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Vlnr: Museumsdirektor Bernd Willscheid, I.D. Isabelle Fürstin zu Wied, Dr. Edda Binder-Iijima von der Universität Heidelberg (Beiratsmitglied der Forschungsstelle Carmen Sylva), Dr. Silvia Irina Zimmermann (Leiterin der Forschungsstelle Carmen Sylva im Fürstlich Wiedischen Archiv), Prof. Wilhelm Prinz zu Solms (emeritierter Literaturprofessor an der Universität Marburg und Doktorvater von Dr. Silvia Irina Zimmermann) und I.D. Sophie Charlotte Fürstin zu Wied, Foto: Jürgen Opgenoorth.

Am Donnerstag, 6. Oktober 2016, wurde im Roentgen-Museum Neuwied der 4. Band der Schriftenreihe Forschungsstelle Carmen Sylva „Heimweh ist Jugendweh – Kindheits- und Jugenderinnerungen der Elisabeth zu Wied“ vorgestellt. An dieser Veranstaltung wirkten neben Isabelle Fürstin zu Wied, die das Vorwort geschrieben hat, die beiden Herausgeber die beiden Herausgeber Dr. Silvia Irina Zimmermann, Leiterin der Forschungsstelle Carmen Sylva, und Bernd Willscheid, Direktor des Roentgen-Museums in Neuwied, mit.

Mit diesem Band wird erstmals eine kommentierte und vermehrte Neuausgabe von Carmen Sylvas Erinnerungen an ihre rheinische Heimat vorgelegt, die 1908 unter dem Originaltitel „Mein Penatenwinkel“ erschienen waren.

Museumsdirektor Bernd Willscheid begrüßte die zahlreichen Besucher der Buchpräsentation, zu denen neben Isabelle Fürstin zu Wied auch Sophie Charlotte Fürstin zu Wied und Prof. Wilhelm Solms, Prinz zu Hohensolms-Lich, aus Marburg zählten. Weitere Gäste waren die Beiratsmitglieder der Forschungsstelle Carmen Sylva, die an diesem Tag im Neuwieder Schloss getagt hatten und zum Teil eigens aus Heidelberg, Mannheim und Düsseldorf angereist waren.

Fürstin Isabelle zu Wied erwähnte in ihrer Rede die strenge Erziehung Carmen Sylvas und betonte, dass diese allgemein in der damaligen Zeit eine andere war.

Die Herausgeberin Dr. Silvia Irina Zimmermann verglich die Kindheits- und Jugenderinnerungen der drei in einem adeligen Haus geborenen Schriftstellerinnen Marie von Ebner-Eschenbach, Carmen Sylva und Lily Braun. Sie analysierte deren emotionale Erinnerungsbilder und zeigte, wie sie biografische Konflikte im Rückblick thematisieren.

Als letzter Part der Veranstaltung trug Herausgeber Bernd Willscheid Auszüge aus Carmen Sylvas Kapitel über ihren „Großonkel Maximilian“ vor.

Das präsentierte Buch ist im Roentgen-Museum Neuwied, über den Buchhandel oder direkt beim ibidem-Verlag Stuttgart zu erwerben.

Impressionen von der Veranstaltung im Roentgen-Museum am 6. Oktober 2016:

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Museumsdirektor Bernd Willscheid, Beiratsmitglied der Forschungsstelle Carmen Sylva.

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Prof. Dr. Ralf Georg Czapla (Beiratsmitglied der Forschungsstelle Carmen Sylva) und Dr. Silvia Irina Zimmermann (Leiterin der Forschungsstelle Carmen Sylva im Fürstlich Wiedischen Archiv).

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Volkmar Hansen, Beiratsmitglied der Forschungsstelle Carmen Sylva.

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V.l.n.r.: Museumsdirektor Bernd Willscheid, I.D. Isabelle Fürstin zu Wied, Dr. Edda Binder-Iijima von der Universität Heidelberg (Beiratsmitglied der Forschungsstelle Carmen Sylva), Dr. Silvia Irina Zimmermann (Leiterin der Forschungsstelle Carmen Sylva im Fürstlich Wiedischen Archiv), Prof. Wilhelm Prinz zu Solms (emeritierter Literaturprofessor an der Universität Marburg und Doktorvater von Dr. Silvia Irina Zimmermann) und I.D. Sophie Charlotte Fürstin zu Wied, Foto: Jürgen Opgenoorth.

 

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