Carmen Sylva im Kontext ihrer Zeit

fscsfwa02Soeben erschienen: Band 2 der Schriftenreihe der Forschungsstelle Carmen Sylva – Fürstlich Wiedisches Archiv (Neuwied).

Silvia Irina Zimmermann, Edda Binder-Iijima (Hg.): „Ich werde noch vieles anbahnen“. Carmen Sylva, die Schriftstellerin und erste Königin von Rumänien im Kontext ihrer Zeit. Schriftenreihe der Forschungsstelle Carmen Sylva – Fürstlich Wiedisches Archiv, Band 2. Stuttgart: ibidem-Verlag, 2015, 272 Seiten, ISBN 978-3-8382-0564-9.

www.ibidem-verlag.de – Schriftenreihe FWACS vol. 2

Übersetzungen aus dem Rumänischen ins Deutsche: Silvia Irina Zimmermann.

In den letzten Jahren sind mehrere Biografien über Carmen Sylva und Neuausgaben ihrer literarischen Werke in Rumänien, Deutschland und Frankreich erschienen, die heute wieder an die einstmals weltweit bekannte königliche Schriftstellerin erinnern. Das wirft Fragen auf nach der Bedeutung von Eigen- und Fremdbildern Königin Elisabeths und wie ihre schriftstellerische Tätigkeit in ihrer Position als Monarchin zu bewerten ist. In diesem Zusammenhang können vielleicht neuere geschichts- und literatur­wissenschaftli­che Methoden zu einer Erweiterung der Erkenntnisse hinsichtlich der nationalen und internationalen Wahrnehmung ihrer Stellung, ihres literarischen und politischen Wirkens und ihrer Bedeutung innerhalb der rumänischen Monarchie führen, wobei ein Anliegen dieses Bandes darin besteht, die rumänische Forschung selbst zu Wort kommen zu lassen (die hier in deutscher Übersetzung vorliegen). Der Band vereint mehrere Beiträge aus Rumänien und Deutschland mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Daraus ergeben sich auch differenzierte Interpretationen hinsichtlich der historischen Person und ihres Wirkens, sowie hinsichtlich ihrer kulturpolitischen Bedeutung aus heutiger Sicht.

Inhalt des Bandes:

„Ich werde noch vieles anbahnen“. Einleitung von Silvia Irina Zimmermann und Edda Binder-Iijima.
I. Carmen Sylva: Leben, Werk, Wirken
Bernd Willscheid: Carmen Sylva und ihre rheinische Heimat.
Maria Sass: Die Funktion der Interkulturalität bei Carmen Sylva. Die „Pelesch-Märchen“.
Simion Dănilă: Carmen Sylva, die erste Leserin Nietzsches in Rumänien.
Horst Schuller, Bianca Bican, Silvia Irina Zimmermann: Carmen Sylva als Übersetzerin aus dem Rumänischen ins Deutsche.
Silvia Irina Zimmermann: „Ich aber sollte ein Dichter werden, das war der wahre Beruf“ – Legitimation literarischer Tätigkeit und öffentlicher Auftritt als Schriftstellerin.
Ştefania Dinu: Königin Elisabeth und Pierre Loti – eine Seelenfreundschaft.
Stephan Puille: Carmen Sylva auf Schallplatten von 1903. Die ersten kommerziellen Tonaufnahmen eines gekrönten Hauptes.
Adriana Roşca: Die Wohltätigkeit der Königin Elisabeth.
Alexandru Istrate: Das Bild der Königin Elisabeth in rumänischen Quellen.
Edda Binder-Iijima: Der Blick von außen: Carmen Sylva in Werken japanischer Schriftsteller.
II. Aus Archiven und Bibliotheken
Hans-Jürgen Krüger: Briefe Carmen Sylvas im Fürstlich Wiedischen Archiv in Neuwied.
Cristina Reiter-Popescu: Zugang zur Geschichte durch Literatur. Zum Widmungsgedicht von Rainer Maria Rilke an Carmen Sylva (Nationalbibliothek Bukarest).
III. Rezensionen, Bibliografie
Maria Sass: „Der Zauber des fernen Königreichs. Carmen Sylvas Pelesch-Märchen“ von Silvia Irina Zimmermann (ibidem-Verlag, 2011).
Maria Sass: „Poveştile unei regine“ (Märchen einer Königin, Curtea Veche Publishing, 2012).
Silvia Irina Zimmermann: Neuere Carmen-Sylva-Bibliografie.

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