Vergessen, verdrängt, verschwunden (Balkanromanistentag 2014 in Münster)

Vergessen, verdrängt, verschwunden. Aufgegebene Kulturen, Beziehungen und Orientierungen in der Balkanromania

11. Balkanromanistentag vom 29. bis zum 31. Mai 2014 an der Wilhelms-Universität Münster

www.balkanromanistenverband.de

Tagungsprogramm:

balkanromanistik-muensterThede Kahl und Ioana Nechiti: Schwindende romanische Sprachminderheiten in Südosteuropa. Perspektiven aus der Feldforschung; Rudolf Windisch: Aufgegebene Kulturen, Beziehungen und Orientierungen in der Balkanromania; Christina Vogel: Lew Schestows Einfluss auf die rumänischen Intellektuellen und Dichter: vergessen, verdrängt?; Peter Mario Kreuter: „Des hingerichteten Hospodars Konstantin Basaraba de Brankovan Wittib“. Vom Erinnern an und dem Vergessen einer starken Frau; Renate Windisch: Manfred Winkler – Vom Kakanier aus der Bukowina zum zweisprachigen Dichter in Israel; Wolfgang Dahmen: (Vermeintliche) Sprachidentität als Auslöser von Migrationsbewegungen. Die Emigration von Aromunen aus dem Balkan nach Rumänien;
Robert Lukenda : Sprachmischung als kulturelle Überlebensstrategie: romanische Minderheitensprachen und Literatur in Istrien; Laura Tudoraș: Un espejo de dos exilios en la literatura francófona del siglo XX: Dieu est né en exil. Journal d’Ovide à Tomes;
Jürgen Kristophson: Verschwundene Dalmatiner – Auftauchende Rumänen; Luminița Fassel: Das Schicksal des lateinischen Neutrums in der Romania oder “Neutrul latin, soarta si destin”;  Holger Wochele: Kontinuität und Innovation in der urbanen Toponymie im mehrsprachigen Siebenbürgen;  Heinrich Stiehler: Projektvorstellung: Die rumänische Schoah in Literatur und Geschichte;  Horst Fassel: Literaturgenres als Orientierungsrahmen für nationale Stereotypen. Vergessene Memoiren des Ersten Weltkriegs in Rumänien;  Johannes Kramer: Antikisierendes Griechisch (καθαρεύουσα) im 19. und 20. Jahrhundert: alte Sprachformen als Ingredienz des balkanromanistik-carmensylva2014Nationalismus;  Silvia I. Zimmermann: Die „rumänischen Märchen“ der „deutschen Königin“ Rumäniens: Elisabeth zu Wied – Carmen Sylva (1843-1916). Aspekte rumänischer Volkskultur, deutsch-rumänische Kulturvermittlung und politische Symbolik in Carmen Sylvas Märchen;  Alexandru N. Cizek: Das Schicksal der Gräzismen und Türkismen im modernen Rumänischen; Edda Binder-Iijima: Präsent in absentia: Die Idee der Balkanunion.

Der Tagungsband erscheint voraussichtlich 2015.

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